Frühlingsmusik: Wrongkong - So Electric

Ja, auch wir sind aus dem Winterschlaf erwacht! Der letzte Schnee ist nun endgültig geschmolzen und es wird Zeit vollkommen wach zu werden - mit Musik! Heute: Wrongkongs So Electric.

© Frank Schuh/Wrongkong
Ihr kennt Wrongkong vielleicht noch aus dem Festivalsommer 2008, wo sie nach ihrem Sieg bei Becks On Stage unter anderem auch auf dem Southside auftraten. Vier Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debütalbum folgt nun also ihr zweites Album So Electric. Der Name ist auch Programm, das Werk klingt - na klar, elektrisch, aber auch deutlich straighter, tanzbarer, als sein Vorgänger.


Wer hat's erfunden?

Nicht nur die Erfindung von Kräuterbonbons, Käse, Taschenmessern oder der ersten Uhrenfabrik beanspruchen die Schweizer für sich. Nein, der Name We Invented Paris impliziert die Schweizer hätten gleich ganz Paris entworfen. We Invented Paris? Das ist das Künstlerkollektiv rund um Flavian Graber. Der Bandname soll eine Eingebung gewesen sein, die Flavian beim alltäglichen Kaffee trinken kam. Demnach malte er kurzerhand den Namen mit Pinsel und Farbe an seine Zimmerwand.

Foto: Nathan Gibbs on Flickr (licensed under cc-by-nc-sa 3.0)
Die Stadt der Liebe... erfunden vom "lustigen  Bergvolk"?

Daraufhin gründete er das Künstler-Kollektiv We Invented Paris welches mit ständig wechselnder Besetzung die letzten 2 Jahre durch ganz Europa getourt ist. (Übrigens WIP besteht auch aus Designern, Techikern, Kameramännern...etc.) Und das -zu Anfang- ohne eine Plattenvertrag zu besitzen. Sie spielten in Cafés, Balkonen, Parks, kleinen Clubs oder fremden Wohnzimmern. Und mit jedem Auftritt erfanden sie sich neu.

Frohe Weihnachten!

LeibnizBlog wünscht euch wunderschöne Weihnachten, wo auch immer ihr gerade seit. Vielleicht habt ihr ja sogar Schnee? Damit es nicht so langweilig wird zwischen Kirche und Bescherung schenken wir euch ein Weihnachtliches Mixtape ohne Weihnachtssongs! :)
Einfach auf Play drücken und genießen. ;)


Habt ein schönes Fest!
Gottfried aka LeibnizBlog Gründer

Fernsehen macht blöd!

"...aber unglaublich viel Spaß!" Das behauptet zumindest Philipp Walulis in seiner neuen Sendung Walulis sieht fern. Walulis Ausspruch reiht sich perfekt in die vorhandenen Floskeln der Deutschen Fernsehlandschaft ein, die Walulis eigentlich karikieren will.
 Fotos: TELE5 / afk tv / roadsidepictures/Flickr (licensed under a cc-by-nc license)
Fotomontage von LeibnizBlog
Doch recht hat er, wer einmal nachmittags RTL oder Sat.1 geschaut hat, weiß welch unglaublicher Schwachsinn für wenig Geld produziert und gesendet wird. Angefangen bei einer Stunde Brust-OP Doku bei taff, über grottig schlecht gespielte Gerichtsverhandlungen (Sat.1) und Pseudo-Schulhof-Streitereien auf RTL, bis hin zur Kreuzung aller genannten Beispiele, wird beinahe jeder denkbare Mist gesendet. Hauptsache billig! Zur Krönung dürfen wir uns, pünktlich um 20:15, über hoffnungslos unglückliche Bauern mokieren, denen vorgegaukelt wird, dass sie die Liebe ihres Lebens fänden. 
Walulis portraitiert im folgenden sehr treffend so eine typische Liebes-Doku:

I Heart Sharks!

Wer kann schon von sich behaupten, dass er Haie liebt? Und selbst wenn jetzt jemand "Ich, ICH!" rufen sollte, dann wird man ihn wohl nicht für ganz voll nehmen. Haie und Musik? Da kam in der Vergangenheit meist so etwas heraus. Doch dass es auch anders geht Beweisen I Heart Sharks.

© I Heart Sharks

Vor knapp einem Monat haben die gar nicht so neuen Newcomer ihr Debüt-Album veröffentlicht.
Das Besondere: Das Trio produzierte und vertrieb das Werk ohne Hilfe ein Plattenfirma; alles wurde durch ihre Fans finanziert. Die konnten zum Beispiel private Wohnzimmerkonzerte, Akustik Sessions via Skype und weitere schöne Dinge erkaufen. Klingt erst mal ungewöhnlich, oder? Doch eins ist sicher, die Spenden waren eine krisensichere Investition. Wo andernorts Million für nichts verpulvert werden, kann sich das Ergebnis hier echt sehen lassen.

In neuem Gewand

Liebe Kinder, es war einmal ein eigenartiges Geräusch, welches ganz Deutschland erfüllte. "Döödüdüdü düüüüü düüüüüüü doooo didüü düü düü schhhhhhhhhh rrrrrrraaschhhhh."
Na, wer erkennt es?...



Erinnert ihr euch noch an die Zeit als man sich mit einem Modem ins Internet einwählte?
Als ein Download noch Stunden gebraucht hat und währenddessen keiner Anrufen durfte, weil sonst alles wieder von vorne anfing? Die Zeiten liegen gefühlte Ewigkeiten zurück!

Die Zeit entwickelt sich weiter. War früher ein Handy mit SMS Funktion + Groß- UND Kleinbuchstaben das höchste der Gefühle, braucht es heute mindestens ein Smartphone mit Touchscreen und intuitiver Bedienung, um gefallen zu finden. Und auch wir entwickeln uns weiter. Vom popligen Mini-Blog der in 4 Zeilen berichtet; über - naja, einem popligen Mini-Blog der mehr als 4 Zeilen pro Artikel füllt; zu einem angesagten Blog, mit einer zweistelligen Anzahl renommiert Autoren. (eines Tages) ;)

Mit fremden Federn

Scheißkakapups! Klingt nicht besonders Anspruchsvoll - oder? Das sieht die Blogg-Sammel-Seite Blog-Index anders. Wieso? Dazu kommen wir noch. Drehen wir die Zeit noch einmal etwas zurück:

Bei der Googlei nach Passagen aus unseren Artikeln (ich wollte eventuelle Guttenberg Anschuldigungen für unsere Artikel vermeiden) stieß ich auf Blogger-Index.com. Das kuriose: Auf ihrer Seite ist haargenau der selbe Inhalt vorhanden den wir für LeibnizBlog geschrieben haben. Etwas überrascht war ich schon, da die Artikel bei Google auch noch vor unseren platziert wurden.

Ein Uhu der den Betrachter anstarrt (Foto: Astrid Guth - Schau mir in die Augen.. | CC-Lizenz (BY 2.0) Quelle:www.piqs.de
Foto: Astrid Guth - Schau mir in die Augen.. (CC-by 2.0 license) Quelle: piqs.de
Big Uhu is watching you.  Da versteht selbst die Eule keinen Spaß!

Mehr als 700.000 Blogs hat Blogger-Index in seiner Datenbank. Und nur die besten der besten mit anhaltender hoher Qualität suggerieren die Betreiber immer wieder.
Angesicht dieser Menge der hauptsächlich bei Blogger gehostete Blogs, frage ich mich, wieso kaum einer jemals von dieser Seite gehört hat.